Ich verlasse mein riesiges Zimmer, indem ich wie ein Kaiser beherbergt war.

Im Biergarten alles anschnallen und dann geht's wieder von neuem los.

Um die Kirche herum, wo ich meine Schutzengel bitte mich wieder zu begleiten.

Sonntagmorgen, die Stadt ist noch am Schlafen, niemand auf der Strasse… Ich fahre meinen Weg.

Vorbei an diesem riesigen Friedhof, der als ganzes wirklich schön und bunt anzusehen ist. Ruhet hier alle in Frieden!

Überall auf meinem Weg stehen solche Wegkreuze, das hier ist ganz besonders schön angelegt.

Heute darf ich durch eine wunderschöne Seenlandschaft fahren. Das sind die berühmten Masuren

Ein Ausflugsziel auch für viele Radfahrer, die auf dieser Infotafel hierher geführt werden.


Noch einmal darf ich alleine diesen wunderschönen Rastplatz geniessen. Die vielen Bike Abstellplätze verraten das hier bald der Bär los ist.

Das ist wirklich ein Highlight für Velofahrer und Familien. Die Weite und die Stille dieser unberührten Landschaft sind wirklich wunderschön.

Alles ein riesiges Naturschutzgebiet.

Hier will mich mein Navi wieder von dieser Hauptstrasse weg in die "Pampas" führen, die bereits sichtbar ist. Ein Check zeigt mir aber das diese Strassen wieder zusammen führen, darum bleibe ich auf der Hauptstrasse. Es gibt ja keinen Sonntagsverkehr. Hier wird mir eine Pyramide angezeigt..... bin gespannt was da kommen wird.


An der Tankstelle einmal einen Blick auf die Benzinpreise. Zum Rechnen, für einen Franken gibt es 4,6 Polnische Zloty. Warum zahlen wir so viel????

Diese Zeichnungen auf dem Bikeweg haben mich gefreut und auch ein wenig nachdenklich gemacht.

Ueberall auf der Welt wollen doch die Kinder mit Freude und in Sicherheit spielen.. Dabei kommen mir die Worte von unserem Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser in den Sinn.... Er sagt wir sind doch eine Menschen Familie auf dieser Erde. Warum unterscheiden wir den zwischen den Bösen und den Guten und bekämpfen uns überall.
Jetzt bin ich schon 600 Höhenmeter mit meinem Gepäck hinauf gefahren und bin ziemlich bedient und immer noch geht es höher. Vielleicht könnte die Anhöhe mit den vielen Windmühlen der höchste Punkt sein.

Und wirklich das wars und ich komme auf die Zielgerad. Der Skilift auf der Tafel macht mir klar, dass ich in einem Berggebiet bin.
Jetzt fahre ich in die Stadt Goldap, ein Kurort (Heilbad) mit reichhaltigem Torfvorkommen. Die Stadt befindet sich in der Nähe der Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad.

Ich suche mir etwas zu Essen, nein diesmal keinen Kebab. Für sonntags darf es eine Pizza sein.

Bis die aus dem Ofen kommt, buche ich ein Unterkunft, die nur 400 m von hier entfernt ist. - und dann gute Nacht -
Danke für den wunderschönen Tag