Für meine Friedensfahrt habe ich mir die Zeit nach Ostern bis Pfingsten ausgesucht, weil ich die beiden Feste gerne mit meiner Familie feiere. Das ist jedoch zu kurz, um von zu Hause los zu fahren, .darum steige ich heute morgen um 6:04 Uhr in Konstanz in den Zug Richtung Berlin.

In Stuttgart muss ich umsteigen und schleppe dort mein Bike mit Taschen wie auf meinem Ticket geschrieben und von der Durchsage im Zug von Gleis 2 zu Gleis 10
Dort fährt aber mein angesagter Zug nie ab und als die Abfahrtszeit vorbeigeht fange ich an mich neu zu orientieren. Dabei kommt heraus, dass der Zug auf Gleis 5 ohne mich abgefahren ist. So warte ich auf den nächsten Zug Richtung Frankfurt der mit einer halben Stunde Verspätung endlich losfährt.

Dort wieder schleppen, am rechten Arm hängen ca.20 Kg meine Velotasche mit dem Bike und der einen Packtasche mit den Velokleider drin. In der anderen Hand die zweite Packtasche mit Freizeitbekleidung Körperpflege und Laptop etc.
Ich steige in den Zug nach Berlin und das klappt prima.

Mein Ticket ist eigentlich jetzt ungültig da es für diese Hauptstrecke Zugsverbund besteht und ich natürlich jetzt eine Stunde später unterwegs bin. Bei der Kontrolle hat aber der Kondukteur nichts auszusetzen.
So komme ich in Berlin an und da ist schon Abend. Ich fahre ich mit dem Lokalzug noch ein Stück richtig polnischer Grenze bis Angermünde. Dafür musste ich nicht einmal das Gleis wechseln.
Im Velowagen ist so viel Platz, dass ich die Zeit nutze mein Bike aus der Tasche zu nehmen und zusammen zu setzen.

In der Velotasche fährt mein Bike ja gratis mit!
Kaum habe ich aber alles startklar gemacht, kommt der Kondukteur und fragt nach der Ticketkontrolle nach meinem Bike Ticket.
Während ich ihm meine Story erkläre, kommt auch schon meine Zieldestination und so muss er aussteigen und damit hat sich die Sache erledigt. Ich bin startklar, fahre noch in die Stadt und suche mir ein Hotel.